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I - Front | 2019
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Inhalt 2019 I

Aktuelle Ausgabe

In eigener Sache Februar 2019

2019 - obwohl noch ganz am Anfang - deutet sich mehr als deutlich an, wohin die Reise gehen soll.
Die gesellschaftliche Auseinandersetzung um den §218 und insbesondere um den §219a, der ein sogenanntes Werbeverbot beinhaltet, will die Politik mit einem Referentenentwurf deckeln. Der bringt keine wirkliche Änderung. Der Protest und die Forderung nach Abschaffung des §219a und des §218 wird damit nicht befriedet werden können. Die zahlreiche Teilnahme am bundesweiten Aktionstag am 26.1.19 hat das bereits deutlich gezeigt. Sarah Diehl bringt es auf den Punkt: „Vertraut den Frauen!“.
Die Frauen- und Lesbenbewegung in Argentinien ist derzeit eine der aktivsten gesellschaftlichen Gruppen, die sich für eine Veränderung der Lebensbedingungen von Frauen einsetzt. Ein Thema auch hier die Abschaffung des restriktiven Abtreibungsverbotes. Ihr findet einen Beitrag von Mónica Lastra zur aktuellen Situation.

Femizide werden bereits in vielen Ländern thematisiert und auch in Deutschland wird dies nun aufgegriffen (s. Ditt und datt - für jede watt). 

Außerdem stellen wir euch die Kampagne ‚Freispruch für Higui vor. Welche Aktionsformen, wie den Widerstand gegen eine frauenfeindliche Politik organisieren und wirksam einbringen? Seit letztem Jahr wird bundesweit die Diskussion für einen Frauenstreik geführt. In vielen Städten haben sich Streikkomitees gegründet, die zum 8. März 2019 Streikaktionen dezentral organisieren.
In Spanien hatten 2018 auch Journalistinnen zum Streik aufgerufen: „Wir alle leiden unter dem gleichen Machismo wie Frauen aus anderen Arbeitsbereichen – Prekarität, berufliche Unsicherheit, Lohnungleichheit, gläserne Decke, sexuelle Belästigung oder Unterschätzung – aber verbunden mit den speziellen Besonderheiten unseres Berufs. Wir sind uns der gesellschaftlichen Relevanz unserer Arbeit bewusst. Daher wollen wir auch unsere Sorge über den oftmals einseitigen Blick der Medien auf die Realität zum Ausdruck bringen, in dem Präsenz und Beiträge von Frauen fehlen. Feminismus ist auch notwendig, um den Journalismus zu verbessern.“ (Quelle: https://lasperiodistasparamos.wordpress.com)Um die Organisierung und Zusammenarbeit geht es unter anderem in dem Beitrag von Radha D‘Souza über die indischen Frauenbewegung(en).

Die Initiative für ein lesbisches Gedenken im ehemaligen Frauen-KZ Ravensbrück ist nach wie vor mit breiten Widerständen - darunter auch von Vertretern lesbisch/schwuler Organisationen - gegen dieses Vorhaben konfrontiert. Wir haben diese Auseinandersetzung begleitet. In dieser Ausgabe findet ihr neben einem Beitrag von Ulrike Janz weitere aktuelle Informationen und Stellungnahmen.

Auch findet ihr den dritten Teil einer Buchbesprechung, die Ankündigung eines Film-Projektes und - juchu! - endlich mal wieder ein Rätsel!

Ein GROSSES DANKE an alle Leserinnen, Abonnentinnen, Unterstützerinnen und Mitarbeiterinnen, die das Erscheinen der Krampfader möglich machen. Gut getan haben auch eure Spenden!
Ein Danke an alle, die uns mit Beiträgen, Fotos, Ideen, Kritik unterstützt haben.

Viel Spaß beim Lesen,
das K(r)ampfader Kollektiv